Aktien Frankfurt: Dax nimmt dank US-Preisdaten Kampf um 25.000 Punkte wieder auf
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
Verantwortlich für die Ölpreis-Entwicklung ist die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Wiederaufnahme der Seeblockade gegen iranische Häfen ansteuernde Schiffe. Zudem teilte er mit, dass die Vereinigten Staaten fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge von Hormus Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchten. Während das US-Militär weiter Ziele im Iran bombardierte, attackierte dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern.
"Der Iran-Konflikt bleibt das dominierende Thema an den Finanzmärkten", kommentierte Marktanalyst Timo Emden. "Zwischen Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte und der Sorge vor einer weiteren Eskalation bewegt sich die Börse derzeit wie auf geopolitischem Glatteis." Jochen Stanzl von der Consorsbank befürchtet, dass der Rutsch des Dax unter die 25.000-Punkte-Marke die Korrektur noch beschleunigen könnte. Bisher sieht er allerdings eine eher geordnete Entwicklung, da die Anleger "die Wechselhaftigkeit des Iran-Konflikts kennen und auch eine plötzliche Wiederaufnahme der Gespräche nicht für ausgeschlossen halten".
In New York zeichnet sich ein uneinheitlicher Handelsstart ab, nachdem die US-Verbraucherpreise im Juni gegenüber dem Vorjahr nicht so stark gestiegen waren wie erwartet. Dies nimmt Druck von der US-Notenbank, ihre Zinsen im Kampf gegen die Teuerung anzuheben, was vor allem als riskant geltende Wertpapiere wie Aktien tendenziell belasten würde.
Angesichts einer enttäuschenden Umsatzentwicklung droht dem IT-Unternehmen IBM
Am deutschen Markt stand ebenfalls eine Reihe von Unternehmenszahlen im Fokus. Der Pharmawirkstoff-Entwickler Evotec
Vossloh
Die Titel des Autobauers Mercedes-Benz
Aktien aus der Reise- und Freizeitbranche litten unterschiedlich stark unter der Entwicklung im Nahen Osten und dem Ölpreisanstieg. Die Fraport
Die Anteile von Salzgitter
--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---